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MTV Wasbüttel



Mike Laudien führt MTV Wasbüttel

Foto GR 2019 03 05 001Der MTV hat einen neuen Vorsitzenden. Die Mitglieder wählten am Freitagabend während der Jahresversammlung in der Bürgerbegegnungsstätte Mike Laudien zum Nachfolger von Peter Marwede, der bereits Ehrenvorsitzender ist, 23 Jahre im Vorstand saß, davon 19 Jahre als Vorsitzender.

Nachfolgerin von Laudien als zweite Vorsitzende wurde Martina Held. Neuer dritter Vorsitzender ist Benjamin Trusch Rutsch, der Florian Gattwinkel ablöste. Neu als Spartenleiter wurden Doris Stein (Tennis) und Philipp Enther (Badminton) bestätigt. Derzeit hat der Verein nach einer Karteibereinigung 680 Mitglieder in den neun Sparten und ist dadurch leicht geschrumpft. Sportler des Jahres wurde mit Ingo Hagedorn der Trainer des Basketballnachwuchses. Zum Ehrenmitglied wurde Klaus Hagedorn ernannt.

Sportlich war das letzte Jahr "durchschnittlich", sagte der neue Vorsitzende Laudien. Geradezu einen Boom gebe es beim Basketball, die große Zahl des Nachwuchses hänge vor allem mit dem Engagement der Sparte zusammen. "Und wir stellen den Spaß vor dem Leistungssport in den Vordergrund", sagte Laudien. Allerdings sei man mit den Hallenzeiten an der Kapazitätsgrenze. "Wir brauchen mehr Hallenzeiten", so der neue Vorsitzende. Das werde eine Herausforderung für die nächsten Jahre sein. Man müsse sich zudem auf den demografischen Wandel und die Ganztagsschulen einrichten. "Daher sind wir im Gespräch mit den Schulen, um neue Angebote zu schaffen und um für den Verein zu werben", sagte Laudien. Die Zusammenarbeit mit den benachbarten Vereinen, den Spielgemeinschaften mit Calberlah und Isenbüttel, liefen sehr gut: "Wir machen uns außerdem keine Konkurrenz, sondern jeder Verein hat seine Schwerpunkte." In Wasbüttel seien dies Parcours, Basketball und Zumba.

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Beim MTV endet eine besondere Ära

Foto AZ 2019 03 04 001Eine Ära endete am Freitagabend in Wasbüttel: Nach sage und schreibe 22-jähriger Amtszeit kandidierte Peter Marwede nicht noch einmal für den Vorsitz im MTV. Als Nachfolger fand die Jahresversammlung Mike Laudien mit den Stellvertretern Martina Heldt und Benjamin Trusch.

Zuvor umriss Marwede und erinnerte an Highlights seiner Amtszeit. So musste man sich 2018 einer „bürokratischen Herausforderung“ stellen: der Datenschutzgrundverordnung. Für die langjährige Übungsleiterin im Kinderturnen, Christiane Heuer, galt es Ersatz zu finden. Beliebt sind die Winter- und Sommerfreizeiten, die Bianka Schneider mit Helfern organisiert.

Tai Chi habe man mangels Zuspruch vorerst eingestellt, biete mit neun Sparten und ihren Untergruppen aber weiterhin viele sportliche Möglichkeiten, sagte Marwede. Dennoch sollte man erwägen, neue Trendsportarten oder Gesundheitssport aufzunehmen. Denn seit 2010 sei der MTV von 800 auf 682 Mitglieder geschrumpft. Aus vielen Höhepunkten Marwedes Amtszeit von 1996 bis 2018 ragten zwei heraus: der Anbau von Clubhaus und Funktionsgebäude 2010 sowie das 100-jährige Vereinsbestehen 2012. Die Versammlung würdigte Marwedes 22-jähriges Wirken mit kräftigem Beifall.

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d-Jugend: Calberlah/Wasbüttel - Kreismeister!

Kreismeister!

Foto AZ 2018 03 10 001Die d-Jugend der JSG Calberlah/Wasbüttel war bei der Futsal-Endrunde in Hankensbüttel nach einem 1:1-Unentschieden zum Auftakt gegen die JSG Okertal nicht mehr zu stoppen – das Team gewann die folgenden vier Partien allesamt zu null.

Damit belegte Calberlah/Wasbüttel in der Endabrechnung den ersten Rang, gefolgt vom MTV Gifhorn und der JSG Blau-Weiß 29.

Über den Titelgewinn jubelten (h. v. l.) Eric Hoch, Trainer Kay Schulz, Philipp Held, Dominik Reiter, Charlotte Knospe, Fiete Hotop, William Ries, Trainer Sascha Scurria, Trainer Walter Dell; (v. v. l.) Matsi Linne, Luis Dell, Devin Gültas, Leif Böttiger, Tom Linne und (liegend) Fynn Schulz.

Aller-Zeitung / Samstag, 10.03.2018

MTV Wasbüttel will Sportangebote erweitern

Jahreshauptversammlung ernennt Reinhard Dolinski zum Ehrenmitglied – Fußballer planen Spiel gegen Eintracht Braunschweig

Foto AZ 2018 03 08 002Wasbüttel. 722 Mitglieder zählte der MTV Wasbüttel zum Jahreswechsel. 53 davon nahmen jetzt an der Jahresversammlung in der Bürgerbegegnungsstätte teil. Wahlen und Ehrungen standen an, Vorsitzender Peter Marwede gab einen Lagebericht ab.

Man habe weniger lizenzierte Übungsleiter und folglich fielen die Zuschüsse geringer aus. „Auch sind die Gemeindezuschüsse in der bisherigen Höhe nie planbar“, verdeutlichte Marwede die weiterhin schwierige finanzielle Situation des Vereins. Um wichtige Investitionen zu ermöglichen, komme man um eine Beitragserhöhung nicht herum, erklärte der Vorsitzende. Die Versammlung stimmte geschlossen zu. Kniffelig ist zudem die Hallenbelegung in den Herbst- und Wintermonaten, sagte Marwede.

Erfolgreich gelaufen sind die Winter- und Sommercamps mit mehr als 60 Kindern. Auch die Kooperation mit dem MTV Isenbüttel trägt weiter Früchte – und: „Wir versuchen die Sportangebote zu erweitern“, berichtete Marwede. Der MTV Wasbüttel selbst verfügt inzwischen über neun Sparten. Jüngste Angebote sind das seit zwei Jahren laufende Tanzen und das gerade erst gestartete Yoga für Männer. Nähere Infos dazu finden sich auf www.mtv-wasbuettel.de im Internet.

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Sportplatz Wasbüttel braucht mehr Dünger

Foto AZ 2018 03 08 001Wasbüttels Sportplätze brauchen mehr Pflege. Der Vorschlag eines Fachmanns, dreimal im Jahr einen Spezialdünger aufzubringen, um den Rasenwuchs zu fördern und den Wildwuchs einzudämmen, wurde am Dienstagabend im Jugend-, Kultur- und Sportausschuss ausführlich diskutiert, denn damit sind Kosten von jährlich 4000 Euro verbunden.

„Wir halten diese Düngermenge für zu hoch“, sagte Henning Alpers (CDU). Immerhin grenze unmittelbar an die Sportplätze ein Wasserschutzgebiet an. Sein Vorschlag: „Ich entnehme Bodenproben, um den Nährstoffbedarf festzustellen, und dann düngen wir mit einer etwas höheren Menge als bislang weiter konventionell.“ Die vom Fachmann vorgeschlagene Düngermenge betrage die vier- bis fünffache Menge einer Düngung von Hochertragsweizen, ergänzte Ernst Lütje (CDU). Bei einer Stimmenthaltung empfahl der Ausschuss, 3000 Euro in den Haushalt einzustellen und Alpers’ Vorschlag umzusetzen.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, 5000 Euro Planungskosten für einen Multifunktionsplatz bereit zu stellen. „Das Thema schieben wir seit Jahren vor uns her“, sagte Bürgermeister Hartmut Jonas. „Jetzt sollten wir konkret werden.“ Der Ausschuss stimmte mehrheitlich zu.

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Wasbüttel: Team will spielen und holt Turniersieg

Heidebäckerei-Meyer-Cup: Kreisligist schlägt im Finale den MTV Gifhorn II im Neunmeterschießen – Gastgeber Triangel Dritter

Foto AZ 2018 01 22 001Westerbeck. Dramatik bis zum Schluss: Der MTV Wasbüttel hat sich nach einem spannenden Endspiel den Sieg beim 6. Heidebäckerei-Meyer-Cup des SV Triangel in Westerbeck gesichert. Im Finale lagen die Wasbüttler mit 0:2 gegen den MTV Gifhorn II hinten, konnten aber noch den Ausgleich erzielen und hatten im Neunmeterschießen das Glück auf ihrer Seite.

„Es war eine tolle Veranstaltung. Die Schiedsrichter hatten die Spiele gut im Griff, und Wasbüttel war am Ende der verdiente Sieger“, sagte Triangels Spartenleiter Florian Tepper. Die erste Mannschaft der Gastgeber musste sich im Halbfinale dem MTV Gifhorn II mit 1:3 geschlagen geben, sicherte sich aber im kleinen Finale gegen den SV Westerbeck, der in der Vorschlussrunde mit 2:3 gegen Wasbüttel verloren hatte, noch den dritten Platz. „Wir wären natürlich gern im Endspiel und nicht im Spiel um Platz drei gegen Westerbeck angetreten, aber insgesamt war es eine gute Leistung unseres Teams“, so Volker Scheffler, Co-Trainer der Triangeler, deren Zweitvertretung in der Gruppe B auf dem dritten Rang landete.

Beim MTV Wasbüttel fiel das Turnierfazit nach dem Gesamtsieg natürlich sehr positiv aus. „Es ist gut gelaufen, wir waren ruhig am Ball und haben dominiert. Der Sieg im Finale war dann etwas glücklich, aber insgesamt auch verdient“, sagte Wasbüttels Coach Holger Haustein-Bastian, der mit seiner Mannschaft ursprünglich eigentlich gar keine Hallenturniere bestreiten wollte: „Die Jungs wollten aber spielen, um fit zu bleiben, und haben die Verantwortung übernommen. Das hat super geklappt!“ mic

Aller-Zeitung / Montag, 22.01.2018