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MTV Wasbüttel



Baars springt bei Wasbüttel ein

Foto GR 2016 10 05 00124 Minuten waren in der Partie der Fußball-Bezirksliga zwischen dem MTV Wasbüttel und dem TSV Germania Helmstedt absolviert, als es kurios wurde: Schiedsrichter Leon Röpke humpelte plötzlich vom Platz: „Ich hatte schon vor der Partie einen Bänderanriss, bin dann umgeknickt“, berichtete der Referee.

Schnell war klar: Für ihn ging es nicht weiter. Aber ein Spielabbruch kam auch nicht infrage – also übernahm Assistent Fatih User die Spielleitung. Nun war aber dessen Posten an der Linie vakant.

Doch Martin Baars – der zuvor noch für Wasbüttels zweite Mannschaft agierte – sprang in die Bresche. „Fußball ist mein Hobby und ich kenne das Regelwerk auch gut – da war für mich klar, dass ich einspringe“, verdeutlichte Baars.

Und das waren nicht nur hohle Worte, denn bei seinen Abseitsentscheidungen lag er goldrichtig. Auf den Ausgang des Spiels hatte das Wechselspiel derweil keine Auswirkung, es blieb beim bereits zuvor erzielten 1:0 für Helmstedt. Doch für den verletzten Schiri Röpke gab es zum Trost immerhin noch eine Bratwurst.

BZ-Gifhorner Rundschau / Mittwoch, 05.10.2016

Wasbüttel hat noch eine Woche Pause

Basketball-Bezirksoberliga: MTV-Auftakt verlegt

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Wasbüttel. Für die Basketballer des MTV Wasbüttel geht‘s in der Bezirksoberliga erst am nächsten Wochenende los, die eigentlich für heute geplante Partie beim PSV Münden wurde verlegt – und der MTV ist froh darüber.

Zwei Spieler sind im Urlaub, zwei verletzt, dazu fällt Jan Faustmann mit Knieproblemen möglicherweise länger aus – Wasbüttel hätte heute nur einen Mini-Kader zur Verfügung gehabt. „Wir hätten spielen können“, so der MTVer Ingo Hagedorn. „Aber wir haben uns natürlich gefreut, als die Mündener gesagt haben, dass sie die Verlegung akzeptieren.“

So legt Wasbüttel nun am 18. September zu Hause los – gegen Oberliga-Zwangsabsteiger SG Braunschweig II. „Das ist kein leichter Start“, weiß Hagedorn. Für die MTVer, die auch die Jugendarbeit im Fokus haben, gibt‘s ein klares Saisonziel. „Das ist der Klassenerhalt, logisch. Alles andere wäre unrealistisch“, so der MTVer, der nichts dagegen hätte, am Ende einen Platz besser als zuletzt (Siebter) dazustehen.

Vier Neuen stehen zwei Abgänge gegenüber, einige Alternativen sind beruflich eingespannt. An großen Spielern mangelt es weiter nicht, auf den kleinen Positionen muss improvisiert werden. „Jeder muss alles können“, so Hagedorn.

Das Team um Spielertrainer Bartlomiej „Lou“ Lytkowski stellte das Training um, probte auch beim Testsieg beim TV Jahn Wolfsburg neue Varianten. „Wir wollten unsere Systeme laufen, das ist uns gut gelungen“, so Hagedorn, der die Saison mit seinen Mitspielern positiv angeht: „Wir sind frohen Mutes und haben Lust auf Basketball.“

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Wasbüttel stürzt Isenbüttel

Hoffmann-Truppe gleicht doppelt aus und spielt 2:2 – Rot für Saatz

Foto AZ 2016 09 05 001Isenbüttel. Der MTV Wasbüttel überrascht weiter positiv! Mit zwei Siegen im Rücken mauserte sich das Team von Udo Hoffmann vom ehemaligen Kellerkind zum Spitzengruppen-Verfolger – und punktete jetzt auch beim Tabellenführer. Im Samtgemeinde-Derby gab es beim MTV Isenbüttel ein 2:2 (2:2). Trotz zweifacher Führung und Überzahl musste die Mannschaft von Coach Rouven Lütke die Spitze räumen.

„Der Punkt war hart erarbeitet. In Hälfte zwei haben wir das gespielt, was wir auch können“, lobte Hoffmann und fügte an: „Wir wollten nach der Pause die Initiative übernehmen, und das hat bis zum Platzverweis sehr gut geklappt.“

Gleich doppelt mussten die Gäste vorher nämlich einem Rückstand hinterherlaufen, konnten aber jeweils ausgleichen. Dabei hätte die Lütke-Elf mit einer Führung in die Kabine gehen können, doch das Zielwasser fehlte. Selbst mit dem Überzahlspiel nach der Roten Karte für Wasbüttels Norman Saatz landeten die Abschlüsse im Fangnetz, sodass Wasbüttel für seinen Kampf belohnt wurde.

„Ein Weltuntergang ist es nicht, aber wenn du die Buden nicht machst, dann kriegst du auch keine Ruhe ins Spiel“, monierte Lütke die fehlende Effektivität seiner Mannschaft.

 

Isenbüttel: Strübing – Rendchen-Huneke, Schröder, Linde, Knoblich (58. Wiesner) – Jaesch, T. Gökkus – Springer (58. Hajdaraj), Klapproth (78. Ebers), Hildebrandt – Blücher.

Wasbüttel: Loos – Grundmann, Dragendorf, Davud, Markworth – Saatz, Wöllnitz – Thies (57. Balzereit, 90.+2 Meinecke), Basaran, Lohmann – Scurria (87. Brodöhl).

Tore: 1:0 (7.) Hildebrandt, 1:1 (25.) Thies, 2:1 (29.) Linde, 2:2 (40.) Scurria.

Rot: Saatz (Wasbüttel/68.).

Von Malte Schönfeld

Aller-Zeitung / Montag, 05.09.2016

6:3! Wasbüttel siegt in einem spektakulären Spiel in Mörse

Fußball-Bezirksliga: TSGer Marcel Poguntke sieht die Rote KarteFoto AZ 2016 08 22 001

Mörse. Neun Tore, drei Foulelfmeter, eine Rote Karte und teilweise strömender Regen: Es war viel los im Mörser Herzbergstadion. Die gastgebende TSG unterlag in der Fußball-Bezirksliga dem MTV Wasbüttel in einem spektakulären Spiel mit 3:6 (2:3).

Dabei ging Mörse dank des gelungenen Ligastarts und der Pokalerfolge mit viel Rückenwind in die Partie. Doch die wurde schnell hektisch. Beide Teams bemühten sich, nach vorn zu spielen, erlaubten sich aber viele Fehler im Aufbauspiel. Einige Schirientscheidungen sorgten zudem für viel Diskussionsstoff. Zu allem Überfluss flog später dann noch Mörses Kapitän Marcel Poguntke vom Platz. Der Schiri hatte einen Ellenbogencheck an Lars Wöllnitz gesehen. Poguntke: „Ich habe ihn aber nur geschubst.“

Doch es wurde auch Fußball gespielt – und der war gespickt mit vielen sehenswerten Toren. Der Sieg für Wasbüttel ging dabei in Ordnung. In den entscheidenden Situationen war der MTV bissiger. Am Ende verschlug es MTV-Trainer Udo Hoffmann fast die Sprache: „Das war eine Top-Leistung meiner Mannschaft.“ Bei der TSG herrschte dagegen Ernüchterung. „So muss sich ein Bauchklatscher vom Zehner anfühlen“ stellte TSG-Coach Thomas Orth fest.

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„Das Glück war einfach auf meiner Seite“

Mit drei Toren war Wasbüttels Sascha Scurria der Mann des Spiels beim 6:3-Erfolg seiner Mannschaft bei der TSG Mörse. Das bescherte dem MTV die ersten Punkte in der laufenden Bezirksliga-Saison.

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MTV-Tennissparte feiert 30-jähriges Bestehen

Wasbüttel. Tennis gehört zum MTV und zu Wasbüttel. Seit 30 Jahren ist der weiße Sport in Verein und Dorf beheimatet. Er erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit bei allen Generationen. Jetzt feierte die Sparte ihren runden Geburtstag auf der Anlage an den Sportplätzen.

Foto AZ 2016 08 16 001Sonst lädt die Tennissparte ja immer zum Sommerfest ein. Diesmal hatte sie mit dem Jubiläum noch einen Grund mehr zum Feiern. „Die Resonanz ist wirklich sehr gut. Alle sind mit dabei: Jugend, Damen und Herren“, sagte Spartenleiter Uwe Kaufmann. Ganz besonders freute er sich über die Ehrengäste, darunter den Spartenleiter der ersten Stunde, Dr. Jens Pohlmann, und die Trainer aus der Tennisschule Eyßelheide.

Mit der Gifhorner Tennisschule pflegen die Wasbütteler Sportler eine enge Kooperation. „Die Trainer kommen zu uns“, erklärte Kaufmann. Das lässt die Attraktivität für Kinder und Jugendliche enorm steigen, müssen sie doch nicht erst von den Eltern bis in die Mühlenstadt gefahren werden, um die Grundlagen des Sports zu erlernen. „Sie trainieren direkt vor Ort auf unserer Anlage“, sagte Kaufmann. Mit zwei Plätzen ist die Anlage übrigens ausreichend groß für Spielbetrieb und Training von derzeit rund 80 Mitgliedern.

Während andernorts Tennisvereine und -sparten häufig Nachwuchssorgen plagen, läuft es in Wasbüttel unverändert rund. Selbst Quereinsteiger, die mit 30 oder 40 Jahren nochmal einen neuen Sport ausprobieren möchten, fühlen sich schnell wohl im Kreis der gestandenen Tennisspieler. Das war auch bei der Feier des Jubiläums am Samstag nicht zu übersehen. Alle hatten großen Spaß daran. rn

Aller-Zeitung / Dienstag, 16.08.2016

Kurz und knackig: Wasbüttel will‘s wieder wissen

Fußball-Bezirksliga: MTV mit lockerem Aufgalopp – Ab Freitag wird‘s ernst – Grundmann Kapitän – Wöllnitz auch Co-Trainer

Wasbüttel. Udo Hoffmanns Schlagworte für die Vorbereitung seines MTV Wasbüttel auf die neue Saison in der Fußball-Bezirksliga lauten: „Kurz und knackig!“ Unterm Strich soll dann der Klassenerhalt stehen. Gestern gab‘s den lockeren Aufgalopp, heute folgen drei 30-Minuten-Spiele beim BraWo-Cup der SV Gifhorn.

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„Am Freitag starten wir voll durch", sagt MTV-Coach Hoffmann, der nichts von langen Vorbereitungen hält. „Die Jungs halten sich ja auch im Urlaub noch nebenbei fit. Da kommt keiner aus dem Tritt", so Hoffmann. „Wir werden jetzt vier Wochen arbeiten. Das reicht. Wadenkrämpfe habe ich bei meinen Spielern zum Auftakt noch nicht gesehen." Was auch für kurz und knackig spricht: Seit 2012 hat Wasbüttel kein Auftaktspiel verloren. Und: Seit dem Aufstieg 2013 schlägt der tapfere MTV dem Abstiegsgespenst immer wieder ein Schnippchen, stand in der abgelaufenen Saison nicht einmal auf einem Abstiegsplatz.

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