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MTV Wasbüttel



„Eine zweite Familie“: Wasbüttel II darf jubeln

Fußball – die Meister: der MTV holt den Titel in der 3. Kreisklasse 2

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VON SEBASTIAN SCHRÖDER

Wasbüttel. Im Kreispokal gab‘s zum Auftakt gleich eine Niederlage – doch davon ließen sich die Fußballer des MTV Wasbüttel II nicht beirren. Mit 51 von 54 möglichen Punkten holten sie den Titel in der 3. Kreisklasse Gifhorn 2 und machten die Rückkehr in die 2. Kreisklasse perfekt.
Aus der war Wasbüttel II 2014 abgestiegen, doch die MTVer päppelten ihren Kader auf und belegten vergangene Saison Platz zwei. „Daher haben wir jetzt ein bisschen Druck gespürt. Aber die Jungs haben das super umgesetzt“, so MTV-Spielertrainer Lars David. „Wir sind ein richtiges Team, auch abseits des Platzes. Die Mannschaft ist wie eine zweite Familie.“
Und die leistete sich in der Liga nur einen Ausrutscher: Beim SV Welat gab‘s ein 2:3, was laut David auch am Referee lag. Doch es gab ja noch das Rückspiel: Beide Teams hatten den dritten Titelkandidaten SV Bokensdorf geschlagen, das Interesse war groß. „Es waren 100 Zuschauer da“, so David. Nach 2:0-Führung und dem 2:2 zeigten die MTVer, dass sie den Titel unbedingt wollten, Stefan Jansen sorgte für den späten Sieg. Der entscheidende Unterschied war für den Coach die Trainingsbeteiligung: „Es waren immer 15, 16 Leute da.“
Und so konnte Wasbüttel durch ein 7:0 beim MTV Gamsen II im vorletzten Spiel alles klarmachen. „Nach dem 1:0 ist der Druck abgefallen. Danach haben die Jungs Kombinationen rausgehauen, die sie die ganze Saison nicht gezeigt hatten“, so der Trainer. Per Autokorso ging‘s zurück nach Wasbüttel und ans Feiern.
Im letzten Spiel, in dem auch der lange verletzte Marco Möhle zum Einsatz kam, wurde die weiße Rückrunden-Weste gewahrt, dann ging die Party weiter. „Ich bin froh, wenn die drei Wochen vorbei sind“, so der Trainer schmunzelnd. Er freut sich auch, dass nächste Saison keine fünfmonatige Winterpause ansteht, und ist für die 2. Kreisklasse optimistisch: „Im Großen und Ganzen bleiben wir zusammen, und spielerisch müsste es auch passen.“

Aller-Zeitung / Freitag, 17.06.2016

Sporttag für junge Flüchtlinge organisiert

MTV Wasbüttel bietet Tischtennis, Basketball und Fußball an – Vom VfL Wolfsburg gesponserte Trikots überreicht

Wasbüttel. Der MTV Wasbüttel engagiert sich in der Flüchtlingshilfe. Erst hat der Verein um Peter Marwede für Jugendliche aus Afghanistan und Algerien den Trendsport Parkour angeboten (AZ berichtete exklusiv). Jetzt ging es klassisch weiter – mit Tischtennis, Basketball und Fußball.

Foto AZ 2016 06 09 001Mit Tischtennis starteten die Jugendlichen, die bei Life Concepts in Gifhorn wohnen, in den Sporttag. Was das Spiel ausmacht, erklärte Spartenleiter Gerold Finke. Ein Gefühl für den Ball sowie die Hand- und Armführung entwickelten sie beim lockeren Spiel quer über die Platte ohne Schläger.

Dann ging’s ans Eingemachte: mit Eins-gegen-Eins oder Drei-gegen-Drei, Rundlauf an einer oder gar zwei Platten. „Da sind ein paar richtige Talente dabei“, staunte Marwede. Einige Flüchtlinge schnitten Bälle sogar an, mancher Ballwechsel dauerte fehlerlos mehr als 60 Schläge!

Finke holte MTV-Chef Marwede und Basketball-Spartenleiter Rüdiger Czubba für ein paar Matches an die Tische. Helfer Marvin Kleinschmidt war eh sofort dabei. „Gerold treibt uns alle an. Der will wohl noch eine Altliga-Mannschaft aufbauen“, scherzte Czubba. Den Flüchtlingen allerdings dürften sie als Trainingspartner wohl schon sehr bald nicht mehr gewachsen sein: „Ihr spielt ganz, ganz stark“, lobte Finke die Gäste. Danach war Basketball angesagt.

Marwede schenkte den Jugendlichen vom VfL Wolfsburg gesponserte Trikots und Hosen, zum Abschluss gab es Pommes satt. „Wir freuen uns, den Flüchtlingen etwas Abwechslung zu bieten“, sagte Marwede. Und die nahmen das Angebot des MTV gern an. rn

Aller-Zeitung / Donnerstag, 09.06.2016

Aktion für Flüchtlinge

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Verein bietet Trendsport Parkours an

Der MTV Wasbüttel engagiert sich in der Flüchtlingshilfe. Jugendliche Asylbewerber aus Afghanistan und Algerien, die bei Life Concepts in Gifhorn wohnen, trainieren neuerdings auf Initiative von Jugendwartin Christiane Heuer gemeinsam mit Einheimischen wöchentlich Parkour.

Der bewegungsintensive Trendsport bot sich als erste integrative Aktion an, denn: „Hier passt es vom Alter her einfach am besten“, sagt MTV-Chef Peter Marwede. Flüchtlinge wie Einheimische sind zwischen 13 und 17 Jahren alt. Zudem sei der Sport durch bloßes Zuschauen gut zu erlernen: „Beim Parkour ist die Sprache erstmal nicht so wichtig. Einer macht was vor, die anderen machen es nach“, sagt Christiane Heuer.

 

Die jungen Flüchtlinge haben den Dreh schnell raus. Ohnehin fällt auf, wie sportlich sie sind: „Ein paar von den Jungs sind richtig fit, mein lieber Mann“, staunt Marwede. Dem MTV-Chef ist nicht entgangen, dass die Jugendlichen auch an anderen Sportarten Interesse haben, Basketball und Fußball zum Beispiel. „Vielleicht stellen wir mal einen Aktionstag auf die Beine, an dem sie alles kennenlernen, was bei uns an Sport möglich ist“, sagt Marwede.

 

Anita Barcinska von Life Concepts begrüßt das ehrenamtliche Engagement des MTV: „Über Sport klappt Integration am besten – gerade mit Jungen“, weiß sie. Zumal sie dabei viel über Teamgeist lernen. Neben Parkour im MTV Wasbüttel spielen einige Bewohner von Life Concepts Fußball in Gifhorner Vereinen, andere versuchen sich im Tanzhaus als Breakdancer. „Wir gehen es locker an. Wer mitmachen will, kommt mit. Wer keine Lust hat, bleibt zuhause“, sagt sie. Parkour-Übungsleiter Magnus Manthey stellt das tolle Miteinander von Flüchtlingen und Einheimischen heraus: „Null Probleme, es läuft super.“

Aller-Zeitung / Montag, 09.05.2016

Feiner Zug der Wasbüttel-Reserve

Ein sehr feiner Zug von den Spielern des MTV Wasbüttel II aus der 3. Kreisklasse Gifhorn 2:

Nachdem am vergangenen Wochenende im Zuge des Einbruchs in das MTV-Sportheim (AZ berichtete) eine Sparbüchse mit Spenden für die Jugendsparte entwendet worden war, zeigte die MTV-Reserve nicht nur beim 3:2-Sieg im Topspiel gegen den SV Welat und der Eroberung der Tabellenspitze viel Herz: „Um die geklauten Spenden für die Jugend wieder reinzubekommen, haben sie einen Beutel rumgehen lassen, in den Fans und Spieler so viel einzahlten, dass die Differenz durch den Diebstahl ausgeglichen wurde. Eine sehr schöne Geste“, lobte Lars Wöllnitz, Mitglied der Wasbütteler Spartenleitung. mäk

Aller-Zeitung / Dienstag, 03.05.2016

Wasbüttel taumelt: Derby als Weckruf ?

Fußball-Bezirksliga: „Mammutaufgabe“ in Isenbüttel

Foto AZ 2016 04 29 003(msc) Der 0:1-Auftritt daheim gegen die SV Gifhorn am vergangenen Wochenende war für den MTV Wasbüttel ein mittelschweres Debakel: Die Niederlage schmerzte weniger als die Einstellung, denn vor dem Bezirksliga-Abstieg gerettet ist die Elf von Coach Udo Hoffmann noch immer nicht. Morgen (16.30 Uhr) gastiert Wasbüttel bei den Fußballern des MTV Isenbüttel – kommt das Derby zur richtigen Zeit als Weckruf?

Die Wasbütteler haben nur eines ihrer vergangenen 13 Spiele gewonnen, das Punktepolster auf Abstiegsplatz 14 ist auf sechs Zähler zusammengeschmolzen – und jetzt folgt das Derby bei den formstarken Isenbüttelern. „Es kann ein Befreiungsschlag werden“, sagt Hoffmann. „Isenbüttel ist aber super drauf, das ist eine Mammutaufgabe.“

Wasbüttels Coach will keine Einzelspieler mit Allüren sehen, er will kein Mosern hören: „Wir brauchen keine Selbstdarstellung, sondern eine Teamleistung. Meine Jungs müssen zeigen, dass sie würdig sind, das rote Trikot zu tragen!“

Die Gastgeber hadern weniger mit dem Tabellenplatz, sondern vielmehr mit der Ausbeute gegen die vermeintlich Kleinen. Auch beim 2:1-Sieg im Hinspiel war es knapp. „Einen Fehler dürfen nicht machen, nämlich Wasbüttel unterschätzen“, sagt Isenbüttel-Coach Rouven Lütke, der sein Team in die Pflicht nimmt: „Sobald wir keine 100 Prozent geben, holen wir gar nichts. Ich werde meine Jungs darauf trimmen, alles zu geben.“

Aller-Zeitung / Freitag, 29.04.2016

Wunsch: Ein neuer Multifunktionsplatz

 

Die Gemeinde Wasbüttel lässt jetzt die Kosten für einen Neubau ermitteln – Das Budget dafür ist knapp

Foto AZ 2016 04 29 002Wasbüttel (rn). Altes Beachvolleyballfeld in einen neuen Multifunktionsplatz umwandeln? Altes Feld abreißen und Multifunktionsplatz woanders neu bauen? Beides wohl nicht mehr gewollt. Aktuell möchte der MTV Wasbüttel zwei Plätze – den alten behalten und einen neuen bauen. Der Rat lässt die Kosten ermitteln.

Nach jüngsten Gesprächen zwischen Vereinsvorstand und Verwaltung wünscht sich der MTV einen 20 mal 30 Meter großen Multifunktionsplatz. Zum Vergleich: Das Pendant auf dem Isenbütteler Jugendplatz misst 14 mal 24 Meter. Umgeben sein soll der Platz von einem Drahtzaun: „Den würde der MTV in Eigenleistung aufstellen“, sagte Bürgermeister Lothar Lau. Der Verein möchte den Platz auch im Winter fürs Fußballtraining nutzen. Die Belegungssituation der Sporthalle würde so deutlich entspannt, erläuterte Lau.

Kerstin Babel (CDU) wollte zunächst geklärt wissen, ob der gesamte Verein hinter diesen Plänen steht. Hartmut Jonas (Grüne) sagte, das 20 mal 30 Meter „schon eine Menge Holz“ seien. Und wie Achim Buhmann (CDU) stellte er klar, dass die Gemeinde nur einen Multifunktionsplatz bauen sollte, der allen Wasbüttelern offen steht, nicht bloß Mitgliedern des MTV.

Für Thomas Freyer (CDU) waren die Kosten der Dreh- und Angelpunkt: „Wir müssen jetzt erst mal ermitteln, wie weit wir mit unserem Haushaltsansatz von 40.000 Euro kommen.“ Das sah Britta Schliephacke (SPD) ähnlich. Auch sollte man mit dem MTV sprechen, inwieweit er sich mit Geld und Arbeitskraft beim Bau des gewünschten Multifunktionsplatzes einbringt, sagte sie.

Der Rat beschloss, den ursprünglichen Beschluss – Beachvolleyballfeld in einen Multifunktionsplatz umwandeln – vorerst ruhen zu lassen. Es werden jetzt zunächst die Kosten für den Neubau eines Multifunktionsplatzes ermittelt.

Aller-Zeitung / Freitag, 29.04.2016