Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

MTV Wasbüttel



Sportplatz Wasbüttel braucht mehr Dünger

Foto AZ 2018 03 08 001Wasbüttels Sportplätze brauchen mehr Pflege. Der Vorschlag eines Fachmanns, dreimal im Jahr einen Spezialdünger aufzubringen, um den Rasenwuchs zu fördern und den Wildwuchs einzudämmen, wurde am Dienstagabend im Jugend-, Kultur- und Sportausschuss ausführlich diskutiert, denn damit sind Kosten von jährlich 4000 Euro verbunden.

„Wir halten diese Düngermenge für zu hoch“, sagte Henning Alpers (CDU). Immerhin grenze unmittelbar an die Sportplätze ein Wasserschutzgebiet an. Sein Vorschlag: „Ich entnehme Bodenproben, um den Nährstoffbedarf festzustellen, und dann düngen wir mit einer etwas höheren Menge als bislang weiter konventionell.“ Die vom Fachmann vorgeschlagene Düngermenge betrage die vier- bis fünffache Menge einer Düngung von Hochertragsweizen, ergänzte Ernst Lütje (CDU). Bei einer Stimmenthaltung empfahl der Ausschuss, 3000 Euro in den Haushalt einzustellen und Alpers’ Vorschlag umzusetzen.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, 5000 Euro Planungskosten für einen Multifunktionsplatz bereit zu stellen. „Das Thema schieben wir seit Jahren vor uns her“, sagte Bürgermeister Hartmut Jonas. „Jetzt sollten wir konkret werden.“ Der Ausschuss stimmte mehrheitlich zu.

Die Vereine sollen im gleichen Umfang wie in den Vorjahren bezuschusst werden. Dazu kommen 1000 Euro für den Nabu, der einen neuen Mähbalken braucht, und 430 Euro Druckkosten für den Flyer des Vereins Dorfleben.

Der Schützenverein erhält 50 Prozent der Bewirtschaftungskosten für das Schützenheim. Ob er auch für die Anschaffung neuer Tische und Stühle Geld bekommt, will der Ausschuss entscheiden, sobald er weiß, ob auch der Sportverein einen Zuschuss zum Mobiliar erhalten hat. „Aus Gründen der Gleichbehandlung“, so Lütje.

Der Ausschuss votierte für einen Defibrillator auf dem Friedhof, „der auch für Veranstaltungen auf dem Schützenplatz zur Verfügung stünde“, so Ausschussvorsitzende Britta Schliephacke (SPD). Geprüft werden soll, ob das Gerät in der öffentlich zugänglichen Toilette angebracht werden kann – andernfalls wäre ein wetterfester Schrank nötig. tru

Die Gemeinde will die Planung für einen Multifunktionsplatz aufnehmen.

Aller-Zeitung / Donnerstag, 08.03.2018